Informationen zu "Schachspiele in Ostasien:
Xiangqi, Changgi, Shogi"

Hier ein paar allgemeine Informationen:

München, iudicium 2001;
ISBN 3-89129-656-8;
xix, 233 S., kt.;
DM 58,--; (EUR 29,65).

Es wird oft und gern behauptet, daß das Schachspiel aus Indien stamme. Die Beweislage hierfür ist allerdings so dünn, daß auch China, Persien und die Region um die Seidenstraßen mit einigem Recht als Ursprungsregionen genannt werden. Weil sich das chinesische Schachspiel (Xiangqi) in vielen Punkten vom "indischen" Schachspiel unterscheidet, wird manchmal bezweifelt, daß es sich dabei überhaupt um ein Schachspiel handele. Ähnliches gilt für die anderen Schachspiele, die in einem Teil des chinesisch beeinflußten Kulturraumes, nämlich Korea und Japan, gespielt werden. In diesem Buch werden (nachdem der Begriff "Schachspiel" geklärt wurde) die Quellen zur Geschichte des Schachspiels in China, Korea und Japan unvoreingenommen untersucht. Die Quellen werden auf ihren Faktengehalt abgeklopft, um festzustellen, was wir überhaupt über die Geschichte der Schachspiele in China, Korea und Japan wissen. Dabei wird deutlich, daß vieles, was bisher als gesichert galt, falsch oder zumindest überprüfungsbedürftig ist. Als Resultat müßte ein großer Teil der Literatur zur Geschichte der Schachspiele neu geschrieben werden.

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